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16.08.18 
 
 
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26.07.2018
Tierrettung während Feuerwehrfest

Während des diesjährigen Feuerwehrfestes wurden einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hausen zu Tierrettern

Mehrere Festbesucher sprachen die Kameraden an, dass unweit des Festes ein Eichhörnchen liegen würde, welches sich augenscheinlich beide Beine gebrochen habe. Da die Tierrettung nicht mehr in den Aufgabenbereich der Frankfurter Berufsfeuerwehr fällt, wurde die Leitstelle der Feuerwehr kontaktiert, um eine Tiernotrettung zu alarmieren.

Währenddessen machten sich vier Kameraden daran, das Eichhörnchen aus seiner misslichen Lage zu befreien, denn es lag in einem abgezäunten Bereich in einer dichten Hecke. Durch einen Leiterbock aus zwei Steckleiterteilen konnten zwei Kameraden den Maschendrahtzaun überwinden und sich zu dem verletzten Nager durchschlagen.

Das possierliche Jungtier, welches vermutlich beim Springen vom Baum gefallen ist, wurde behutsam in eine Transportbox gelegt und durch eine Kameradin, die gelernte Tierarzthelferin ist, betreut.

Mittlerweile erschien auch der Notfallwagen der Tiernotrettung UNA (http://www.tierrettungsdienst.eu/) aus dem nahegelegenen Mörfelden-Walldorf bei uns. Leider wurden dem Fundtier keine besonders hohen Überlebenschancen eingeräumt, aber man werde versuchen was in den Möglichkeiten der Pfleger stehe.

Sollten Sie ein verletztes Tier auffinden, verhalten Sie sich wie folgt:

  • Wahren Sie den notwendigen Abstand!
    Verletzte Tiere können sehr schnell aggressiv werden und auch Krankheiten übertragen.
  • Informieren Sie entweder das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt (069 / 212 - 44044), die Feuerwehr, die Polizei oder eine Tiernotrettung (UNA / NABU oder andere).
    ACHTUNG: Sollten Sie privat die Tiernotrettung alarmieren, können etwaige Kosten auf Sie zukommen.
  • Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Helfer vor Ort um als Einweiser zu fungieren.
(tw)

 
26.07.2018
Feuerwehrfest 2018 – ein voller Erfolg

Zum zweiten Mal feierte die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt Hausen ihr neues "Feuerwehrfest"

Im Fokus stand, wie bereits im vergangenen Jahr, eine Rückbesinnung auf den Kern eines solchen Festes: ein feuerwehrtechnisches Programm. Ziel war es, die Feuerwehr zu repräsentieren und dem Hausener Bürger die Arbeit der Feuerwehr näherzubringen.

So wurde neben einer Präsentation der Einsatzmöglichkeiten von Feuerlöschdosen (welche dann durch das Publikum selbst ausprobiert werden konnten) durch die Kameraden der Feuerwehr Walldorf gezeigt, was passiert, wenn eine Spraydose explodiert oder wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen will.

Auch die Kameraden der Berufsfeuerwehr aus Frankfurt Sossenheim statteten der Hausener Feuerwehr mit ihrem rund 18 Tonnen schweren Rüstwagen einen Besuch ab und präsentierten die technische Ausrüstung dieses Giganten.

Den Kameraden aus Walldorf und von der Berufsfeuerwehr sei hiermit ein großes Dankeschön für die Unterstützung ausgesprochen.

Ein besonderes Ereignis war die gemeinsame Übung der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr! Angenommen wurde ein Wohnungsbrand. Einsatzort war ein großes Mannschaftszelt, welches dann im Nachgang auch durch die Besucher, wohlgemerkt im verrauchten Zustand, begangen werden konnte. Hiermit sollte dem Besucher gezeigt werden, wie schwer es ist, sich in einem Brandraum zu orientieren und zu bewegen.

Doch es gab auch viele Attraktionen für die "Kleinen". Neben der obligatorischen Spritzwand und einem heißen Draht konnten die kleinen Besucher am "Fühlkasten" ihren Tastsinn testen. Ein großer Publikumsmagnet war das im Jahr 2017 von der Deutschen Bahn Stiftung finanzierte Rauchhaus der Minifeuerwehr (wir berichteten).

Die Resonanz aus der Bevölkerung war durchweg positiv und so konnte, trotz der unklaren Wettersituation, ein schönes Fest gefeiert werden. Voller Elan gehen die Hausener somit an die Planung für das Feuerwehrfest 2019, welches unter dem Motto "15 Jahre Minifeuerwehr Hausen" stehen wird.

Dazu laden wir Sie bereits heute schon, vorbehaltlich etwaiger Änderungen, für den 27.07.2019 zum vermutlich letzten Mal in den Schulhof der Kerschensteiner Schule herzlichst ein! (tw)

 
05.07.2018
Ausbildungstag: eine - in allen Belangen - heiße Angelegenheit

Am Samstag, den 30.06.2018 trafen sich morgens um 08:00 Uhr 11 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hausen zum zweiten Ausbildungstag.

Sinn dieses Ausbildungstages war ein fokussiertes Üben unterschiedlichster Szenarien und ein zeitgleiches Try-and-Error-Spiel nach dem Motto „Wie weit kommen wir mit dem was wir haben?“

Insgesamt standen 3 Übungsszenarien auf dem Ausbildungsplan.

Zu Beginn fand eine kleine Übung zum „warm werden“ im FRTC auf der Wache 1 statt. Hier wurde ein kleiner Brand in einem S1-Labor (Labor mit leichten Gefahrstoffen, beispielsweise ein Chemieraum in der Schule) simuliert.
Neben der Brandbekämpfung stand hier die Rettung von Menschenleben im Vordergrund. Denn neben einer im Labor vermissten Person mussten zeitgleich ein Jugendlicher und eine weitere Person gerettet werden, welche sich in einer Nachbarwohnung aufhielten.
Vielen Dank an die beiden Verletztendarsteller – habt ihr echt gut gemacht!!!

Im Anschluss an die Übung erfolgte die „Manöverkritik“ und unsere unabhängigen Beobachter von der FF-Praunheim – an dieser Stelle ein dickes Danke an die beiden Nachbarkameraden – wiesen uns mit geschultem Auge auf die ein oder andere Verbesserung hin, waren aber im Großen und Ganzen zufrieden und konnten sich auch ein bisschen was bei uns abgucken.

Im Anschluss ging es wieder zurück zur Unterkunft und man wartete auf den nächsten Alarm. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten und man konnte den Kameraden die Ratlosigkeit im Gesicht ablesen bei dem genannten Einsatzstichwort: „H 2 PAbst - Person in Grube“. Man ließ sich also überraschen.

Angenommen wurde, dass eine Person bei der Gartenarbeit in einen etwa 5m tiefen Schacht gefallen ist und seit dem Sturz unterhalb der Hüfte kein Gefühl mehr hat. Entsprechend musste eine sogenannten „patientengerechte Rettung“ vollzogen werden.

Nur womit und wie?

Normalerweise ist für solche Fälle die Berufsfeuerwehr mit ihrer Höhenrettungseinheit bestens ausgebildet und ausgestattet. Aber Not macht erfinderisch und so wurde mittels der Steckleiter eine Leiterbrücke gebaut um an dieser das sogenannte „Spineboard“ (eine starre Rettungstrage zur Rettung von Patienten mit Verletzungen im Rückenbereich) zum Patienten herabzulassen. Nachdem der Patient schonend eingebunden wurde, konnten die Kameraden diesen aus seiner Lage befreien und an den Rettungsdienst übergeben.
Man war erstaunt, dass man mithilfe der begrenzten Mittel, die man hat, ein solches Unterfangen recht professionell lösen konnte. Ziel erreicht!

Es folgte eine längere Pause, was durchaus der rasant zunehmenden Hitze geschuldet war und die Kameraden zogen sich in den Schatten zurück. Eine gute Entscheidung angesichts dem, was da noch zum Schluss auf die Kameraden wartete.

Die dritte und letzte Übung führte die Hausener Wehr auf den ehemaligen Flugplatz in Eschborn.
Dort warteten die Kameraden aus Sulzbach mit einem „kleinen“ Feuerchen auf. Wobei klein nur die Ausmaße des Brandraumes umschreibt… Über die wahre Dimension breiten wir den Mantel des Schweigens, aber sagen wir so viel… es war nicht zu übersehen ;-)
Hier machte es sich bemerkbar, dass man, neben dem Fakt, dass man als Stadtteilwehr wenige Berührungspunkte mit richtigem Feuer hat, auch bereits durch die Hitze stark geschwächt war.

Man erfüllte zwar die gesteckten Ziele:

  • das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht
  • die vermissten Personen wurden schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht
  • kein Kamerad verletzte sich
Aber dennoch zeigten sich einige Schwachstellen innerhalb der Ausbildung bzw. der Routine, an denen man sicher noch das eine oder andere verbessern kann und muss.

Müde und erschöpft, aber mit dem Wissen, dass man doch alles hinbekommen hat, was einem heute abverlangt wurde, kehrten die Kameraden heim, wo bereits der Grill angefeuert wurde und warme Speisen und kalte Getränke auf sie wartete. Der anstrengende Ausbildungstag mündete nahtlos in eine gesellige Runde von aktiven Kameraden, deren Angehörige sowie passiven Kameraden und Freunden der Wehr.

Den Organisatoren an dieser Stelle ein dickes Danke für die geleistete Arbeit. Es war ein rundum gelungener Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Ausbildungstag im nächsten Jahr! (tw)

 
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