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16.06.19 
 
 
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16.05.2019
Wandertag 2019

Jung und Alt wandern rund um den Rettershof

Am 12.05.2019 sammelten sich Kameraden und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Hausen am Rettershof in Kelkheim-Fischbach zum diesjährigen Wandertag. Bei bestem Wetter machte man sich auf um den Wanderweg R8 und R9 zu erlaufen. Dieser führte die Wandergruppe vorbei an Rossert und Hainskopf nach Eppenheim und von dort zum Atzelberg. Dort legte man eine kleine Rast ein. Leider war uns die Erklimmung des Aussichtsturmes nicht vergönnt, denn dieser ist vor geraumer Zeit einer Brandstiftung zum Opfer gefallen.

Der Weg führte uns nun über den R8 weiter in Richtung Billtalhöhe. Dort kehrte man in das dortige „Naturfreundehaus“ ein um sich zu stärken. Glücklicherweise kamen wir noch rechtzeitig, denn die Küche schloss, aufgrund des Muttertages, bereits um 15 Uhr.

Wohlgenährt machte man sich, wenn auch schweren Fußes, auf um die letzten fünf Kilometer hinter sich zu bringen. Unterhalb der malerischen Burgruine von Königstein näherte man sich dem Ausgangspunkt.

Mit teils schmerzenden Füßen, aber zufrieden, erreichte man nach 6 Stunden wieder den Rettershof und konnte auf eine anstrengende, aber sehr schöne Wandertour zurückschauen. (tw)

 
03.05.2019
Das 1. Osterfeuer in Hausen

Lange hegten die Verantwortlichen der Minifeuerwehr den Gedanken ein Osterfeuer auszurichten, aber man konnte sich bisher nicht final dazu durchringen.

Nun im Jahre 2019, in dem die Minifeuerwehr Hausen 15 Jahre alt wird, setzte man die Gedanken endlich in die Tat um. So wurden für Ostersamstag alle Mitglieder, Freunde und Familien der Hausener Wehr eingeladen, bei besten Frühlingswetter dem munteren Beisammensein beizuwohnen.

Pünktlich um 17 Uhr wurde das Osterfeuer entzündet. Nachdem der Grill letztendlich brannte, ging die „Feier“ auch richtig los. Die Kinder hatten allesamt Spaß und auch die anwesenden Erwachsenen konnten bei einer frischen Wurst vom Grill und einem, bei dem Wetter notwendigen, Kaltgetränk die Zeit genießen.

Natürlich darf bei einem Osterfeuer die Osterhasensuche nicht fehlen. Unser Osterhase hat für jedes Kind eine kleine Überraschung im Schulhof der Kerschensteinerschule versteckt. Manch einer musste etwas länger suchen, aber am Ende konnte jeder freudestrahlend einen leckeren Schoko-Osterhasen in den Händen halten.

Nachdem das Osterfeuer heruntergebrannt war, folgte ein weiteres Highlight: Es wurde Stockbrotteig ausgegeben. Ratzfatz war der Teig um die Stöcke gewickelt und alles versammelte sich um die Glut um die Brote zu backen. Manch einer musste trauriger Weise lernen, dass man das Brot nicht zu tief halten sollte, aber aus Schaden wird man klug und letztendlich konnte jeder herzhaft in sein eigenes Brot beißen.

Da die Resonanz durchweg positiv verlief, wird es auch nächstes Jahr ein Osterfeuer bei hoffentlich genauso gutem Wetter geben. (tw)

 
23.03.2019
Aubildung in der Brandsimulationsanlage

7 Kameraden unserer Wehr und 1 Kamerad aus Fechenheim überprüften ihr Können unter realen Umständen

Am 23.03 trafen sich die 8 Kameraden um 08:00 Uhr im Feuerwehr- & Rettungs-Training Center (kurz: FRTC) der Berufsfeuerwehr Frankfurt auf der Hauptfeuerwehrwache, um dort die neu gestaltete Brandsimulationsanlage (kurz: BSA) auszutesten.

Zusammen mit 2 Kreisausbildern, welche darüber hinaus auch als sogenannte Heißausbilder geschult sind, ging es anfangs kurz in die Theorie. Nach der Einweisung, unter anderem in das richtige Verhalten in der BSA, ging es dann auch schon los.

Am Anfang wartete eine kleine Übung gemäß der Standardeinsatzregeln (kurz: SER). Angenommen wurde zum Beispiel ein Brand nach Schweißarbeiten in einer KFZ-Werkstatt mit einer vermissten Person, oder ein Feuer in einer Wohnung im 3. Stock. Alles für sich alleine schon keine leichte Aufgabe, kommt jetzt der Fakt hinzu, dass es wirklich heiß wird und dass reale, wenn auch kontrollierte Flammen bekämpft werden müssen.

Neben der Wärmegewöhnung wird hier auch zeitgleich die Strahlrohrführung geübt. Denn ein Feuer bekämpft man nicht, indem man stumpf Wasser in die Flamme haut, sondern es gehört schon wesentlich mehr dazu.

Nachdem jeder ein eigenes Übungszenario bewältigt hatte, führte die Kameraden der Weg hinunter in den „Rollover-Simulator“. Als „Rollover“ wird ein spontanes Durchzünden des Rauchgases innerhalb eines sehr luftarmen Raumes, in dem ein Feuer gerade noch so brennt, bezeichnet.
Denn beim Öffnen einer solchen Raumtür strömt schlagartig Sauerstoff in den Brandraum, welcher das beinahe erstickte Feuer, sowie die heißen Brandgase durchzünden lässt. Es folgt eine massive, bis zu 1000°C heiße Flammenwalze an der Decke des Raumes.
Um in diesem Fall richtig reagieren zu können, wurde eine solche Feuerwalze produziert, die über die Köpfe der Kameraden hinwegwaberte. Aus Übungszwecken war diese natürlich nicht so heiß, wie eine echte, aber nicht minder eindrucksvoll. Auch hier kam es wieder auf das richtige Löschen an, um nicht von der Feuerwalze eingeschlossen zu werden. Ein für die Praxis unheimlich wichtiger Aspekt!

Nach diesen eindrucksvollen Übungen hieß es wieder: Fahrzeug einsatzbereit machen und zurück zur Unterkunft.

Alle, die dabei waren, haben einen interessanten und in hohem Maße lehrreichen Vormittag erlebt. Diese Möglichkeit der Heißausbildung ist jedem Freiwilligen Feuerwehrmitglied nur wärmstens zu empfehlen. Denn Übung macht bekanntlich den Meister.

An dieser Stelle sei nochmal den beiden Kreisausbildern aus Fechenheim und Heddernheim herzlich gedankt. Denn diese haben sich nicht nur ihren freien Samstag für uns um die Ohren gehauen, sondern haben uns auch mit einer sehr ruhigen und sachlichen, aber nicht minder fachlichen Art zur Seite gestanden. Danke!

© Foto: Feuerwehr Frankfurt a. M. (tw)

 
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